29. November 2019

Wordpress 5.3 ist da!

Oliver Topp

Das neue Wordpress 5.3 im Einsatz

Seit knapp zwei Wochen ist die neue Version verfügbar und erntet viel positives Feedback. Sie wurde von mehr als 650 Personen entwickelt und es wurden rund 700 Fehler behoben. Noch wichtiger sind die neuen Features.

Der Fokus bei diesem Update lag, neben den üblichen Verbesserungen und Securityfixes, auf der Bedienbarkeit des Gutenberg Editors. Er ist seit Wordpress 5 fester Bestandteil des Content Management Systems.  Das Update bietet mehr als 150 Verbesserungen, die teilweise erheblichen Mehrwert für den Endnutzer bringen. 

So wurde u. a. die Barrierefreiheit erhöht, was den Nutzer eine bessere Bedienung mit der Tastatur ermöglicht. Mit dem Tabulator kann nun von Block zu Block gesprungen werden und man ist nicht mehr zwangsläufig auf die Maus als Navigationselement angewiesen.

Endlich Block-Gruppierungen

Den größten Mehrwert dürfte allerdings die Funktion der Block-Gruppierung sein. Mit ihr ist es möglich, Blöcke zu gruppieren und so übergreifende Merkmale wie Hintergrundfarbe, Schriftstil oder Ausrichtung auf alle enthaltenen Blöcke anzuwenden. Einmal angelegte Gruppierungen können als Vorlage gespeichert und auf andere Seiten übertragen werden. 

Wordpress nährt sich damit immer mehr einem Baukasten an und gibt dem Endnutzer viele Möglichkeiten zur Gestaltung des Contents.

Bessere Ladezeiten dank automatischer Bildoptimierung

Auch unter der Haube hat sich einiges getan. So hat Wordpress eine verbesserte Bildoptimierung erhalten, die sich beim Upload selbstständig um die Optimierung ins Webformat kümmert und so für bessere Ladezeiten sorgt. Einer professionellen Bildbearbeitung kommt dies zwar immer noch nicht gleich, Bilder von einer Größe mehrerer Megabyte sollten damit aber zukünftig der Vergangenheit angehören. Das CMS erkennt nun auch automatisch anhand der Metadaten, ob es sich um ein Bild im Hoch- oder Querformat handelt und dreht dieses entsprechend korrekt.

Um die Änderungen direkt erleben zu können, kommt mit dem Update auch ein passendes neues Standard-Theme, mit dem Namen twenty-twenty und einer entsprechend hohen Flexibilität.

Ready to backup?

Das Update kann regulär über das Backend der eigenen Website gestartet werden. Vorher empfehlen wir ein Backup der Dateien und Datenbank zu machen und die Plugin-Kompatibilität zu prüfen.

Sollten Sie Hilfe beim updaten ihrer Website benötigen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns!

Oliver Topp, Webentwicklung

Oliver Topp

Webentwicklung